Geschichte der Wolgadeutschen

ROBERT KORN

STIMMEN AUS DEM ABGRUND

BEITRÄGE ZUR LITERATURGESCHICHTE DER WOLGADEUTSCHEN


Korn, R.: Stimmen aus dem Abgrund. Beiträge zur Literaturgeschichte der Wolgadeutschen. 2 Bände. – Augsburg: Waldemar Weber Verlag, 2021. – 483 + 422 S.

ISBN 978-3-939951-63-6


Robert KORN, geb. 1948 im Gebiet Celinograd, Kazachstan. Studierte Musik, Germanistik, Geschichte und Slawistik an den pädagogischen Hochschulen Kokčetav und Omsk sowie an der Universität Mannheim (Zweitstudium). Doctor philosophiae.

War in der Sowjetunion als Hochschuldozent und Leiter der Kulturabteilung der Zeitung „Freundschaft“ (Deutsche Allgemeine) und in der Bundesrepublik als Journalist tätig.

Zahlreiche Beiträge in den Massenmedien der ehemaligen Sowjetunion sowie der Bundesrepublik, darunter in: „Musik und Kirche“, „Heimatpfleger“, „Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik“, „Rossijskij kolokol“ sowie im literarischen Almanach „Heimatliche Weiten“ und im „Heimatbuch“ der Deutschen aus Russland.

1995 erschien im Verlag „Franz Steiner“ in Stuttgart die Monographie über die Mundart der nach Kazachstan aus dem Kaukasus verschleppten Schwaben.

Korn verfasste darüber hinaus das Buch „Der Lohn für die Treue“, in dem er die Geschichte der Wolgadeutschen thematisiert, sowie die Monographien „Zwei Sänger der Wolga“ und „Eduard Huber. Ein Genie aus der Wolgasteppe“, die dem vergessenen Schaffen wolgadeutscher Autoren gewidmet sind.

Die Wolgadeutschen stellen innerhalb der deutschen Gruppen in Russland — Kaukasus-, Schwarzmeer-, Wolhyniendeutsche — eine Besonderheit dar. Sie waren die ersten deutschen Siedler, die bereits ab 1764 unter Katharina II. nach Russland kamen. Im festen Vertrauen auf Gott und seine ewige Gnade gelang es ihnen nicht nur ein riesengroßes Gebiet an der unteren Wolga der Zivilisation und Kultur zu erschließen, sondern auch eine bescheidene, aber eigenartige Literatur zu schaffen. Vorliegende Beiträge sind dem Schaffen unverdient vergessener Wolgadeutscher Autoren gewidmet.


„Stimmen aus dem Abgrund“ hat Dr. Robert Korn seine neue zweibändige Untersuchung betitelt. Sie enthält eine Reihe von Beiträgen, die mit dem Aufsatz über Bernhard Ludwig von Platen eröffnet werden, der ja am Anfang der Literatur der Wolga- und damit der Russlanddeutschen gestanden hat, und schließt mit dem Kapitel „Das letzte Aufgebot“ ab, das Autoren gewidmet ist, die ihrer Muttersprache treu geblieben sind, und sich in ihrem Schaffen der deutschen Sprache bedienten, obwohl es in der Sowjetunion nach 1941 keine einzige deutsche Schule, von Hochschulen schon ganz zu schweigen, gegeben hat. Das ist an sich ein Phänomen.

In jüngster Zeit wird immer wieder die Frage danach diskutiert, wer eigentlich zur „russlanddeutschen Literatur“ gehört. Die von Korn aufgeworfenen Kriterien setzen dieser Diskussion ein Ende. Seine Untersuchung ist nicht nur für Wissenschaftler und Literaten bestimmt, sondern auch für einen breiten Leserkreis, für alle, die sich für die Literatur der Deutschen in Russland interessieren.

„Stimmen aus dem Abgrund“ sind unter der Tel.-Nr. 06241/936664 zu bestellen.


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  1. Band I: Inhaltsverzeichnis
  2. Band II: Inhaltsverzeichnis

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