Russisch

Gerhard Lang

Kolonisten aus Jütland in Riebensdorf




Riebensdorf am Don

     Aus den für die Wolga vorgesehenen Kolonisten wurde eine Gruppe in das Gebiet des Fürsten Tewjaschew geleitet. Hier am Ufer des Flußes Sosna errichteten sie den Ort Riebensdorf.

     Damit ist der Weg dieser Kolonisten abgesteckt. Aus Süddeutschland kommend gingen sie in dänische Dienste, um dort das Moor trocken zu legen. 1765 bewegten sie sich nach St. Petersburg, um von hier auf dem Wasserweg der Wolga in Richtung Saratow zu fahren. Wahrscheinlich sind sie bis Nishnii Nowgorod gekommen. Ich nehme an, dass sie von hier mit dem Schlitten südwärts gefahren sind. Bruno Adler schreibt in seinem Bericht, sie seien über Moskau und Tula nach Woronesh gefahren und hätten hier nach Land gefragt.

     Wie auch an der Wolga finden sich in Riebensdorf Kolonisten, die schon vorher zusammen waren. Nach der ersten Revision siedelten hier 71 Familien, darunter 109 Kinder. Es stammen in Riebensdorf 30 Familien aus Jütland (Dänemark) und bestehen aus den ersten Kolonisten, die der dänische König 1759 in sein Land rief. Mit dem Vergleich der Familienangaben aus Dänemark und der Siedlungsliste in Riebensdorf habe ich in dieser Arbeit die Familien zusammengestellt. Durch die unterschiedlichen Angaben zu den einzelnen Familien gibt es auch unterschiedlich starke Wahrscheinlichkeit der Zuordnung.

Magdeburg im Februar 2008



KOLONISTEN




Anmerkung:

     In der Liste fehlen die genauen Geburtsdaten, die Kinder und die Quellen. Für die Herausgabe dieser Angaben erbitte ich Ihre Anknüpfungspunkte. Damit sollen meine Angaben bestätigt und ergänzt werden. Danke.

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