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DER LOHN FÜR DIE TREUE

Geschichte der Wolgadeutschen
von Robert Korn
Waldemar WEBER Verlag, Augsburg 2012

Der Lohn fuer die Treue.

 

Mehr als zwölf Millionen Deutsche hatten durch Flucht und Vertreibung seit 1944/45 ihre Heimat verlassen müssen, über zwei Millionen hatten dabei den Tod gefunden. Die mehr als anderthalb Millionen Deutschen in der Sowjetunion waren zu dieser Zeit schon längst deportiert, in Sibirien und Kasachstan interniert oder ins Ausland verschleppt worden.

Als 1950 die Charta der deutschen Heimatvertriebenen unterzeichnet wurde, befanden sich die Wolgadeutschen und die anderen deutschen Gruppen in der UdSSR noch in polizeilichem Gewahrsam. Ihre Familien wurden gewaltsam getrennt, Männer ab 15 bis 60 und die Frauen ab 16 bis 50 Jahren mussten allein wegen ihrer deutschen Volkszugehörigkeit in den Urwäldern Sibiriens und Kohlengruben des hohen Nordens unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit verrichten. Hunderttausende fanden dabei einen qualvollen Tod.

Das Kriegsende brachte den Verstoßenen nur eine unwesentliche Erleichterung: Sie standen unter Kommandanturaufsicht und durften bis 1971 in ihre angestammten Siedlungsgebiete nicht zurückkehren. All das wurde keinem Volk und keiner Volksgruppe in der Sowjetunion angetan. Doch obwohl der Kreml in den 1980er Jahren das Genozid an den Deutschen in Russland formal anerkannt hat, mehren sich in letzter Zeit erneut Stimmen von einigen Pseudowissenschaftlern, die den erwiesenen Völkermord leugnen, um ihn allmählich zu zerreden.

Das vorliegende Buch „Der Lohn für die Treue“ von Robert Korn ist gegen diese Tendenz gerichtet. Der Verfasser stellt den historischen Weg der Wolgadeutschen dar, die sich zu ihrer neuen Heimat immer loyal verhielten. Moskau aber belohnte sie dafür stets mit Raub, Enteignung, Mord und Vertreibung. Nach 250-jähriger Geschichte in Russland scheinen die Wolgadeutschen nun ihren Weg abgeschlossen zu haben. Ihre Gemeinschaft befindet sich zur Zeit in vollständiger Auflösung. Deshalb ist der Beitrag des Verfassers zur Erforschung unserer Geschichte nicht zu unterschätzen: Er hat für die Nachkommen der Wolgadeutschen und alle interessierten Leser ein vielseitiges Bild seiner Landsleute und ihrer geraubten Heimat festgehalten.


Prof. Dr. Eduard Frank


Das Buch ist unter der Telefon-Nr. 06241/498549 zu bestellen

 


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