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Johannes Herber

MEINE BIOGRAPHIE


Angefangen am 31.07.1996




INHALTSVERZEICHNIS

VORWORT

EINLEITUNG. DIE URAHNEN

GROßVATER UND GROßMUTTER VÄTERLICHERSEITS

ROHRGRABEN

MEINE ELTERN

MEINE KINDHEIT

MARXSTADT

WIE DAS GESCHAH (AUSSIEDLUNG)

WIE ES WAR (ARBEITSLAGER)

MEINE HEIMKEHR AUS DER TRUDARMEE

IM KOLCHOS

HEIRAT

„FASCHIST UND SABOTEUR“

WIEDER DAHEIM (UNSER SOHN. DER TOD DES VATERS)

ABENDSCHULE. NEUE KONFLIKTE

ENDLICH FREI. WIR WECHSELN DEN WOHNORT

NEUES UNGLÜCK

IN KIRGISIEN

STUDIUM

DIE LETZTEN TAGE MEINER FRAU

NEUER ANFANG

TÄTIGKEIT AN DER KIRGISISCHEN STAATLICHEN UNIVERSITÄT (1967-1988)

NACH DEUTSCHLAND

ENDLICH IN DEUTSCHLAND

IN DER NEUEN HEIMAT

EINE REISE AN DIE WOLGA (HERBST 1996)

WOLGAREISE 1997

BESUCH VON UNSEREM URENKEL MAXIM

NACHWORT

QUELLENNACHWEIS



Vorwort

Der Gedanke, nach meinen Ahnen zu forschen und die Geschichte meiner Familie (der Familie Herber) niederzuschreiben, befiel mich schon seit langem und nicht nur einmal. Den Anstoß dazu gaben mir die Erzählungen meines Vaters über seine Eltern, deren Verwandtschaft und ihr Leben. Diese seine Erinnerungen konnte ich später zur Grundlage meiner Familienforschungen machen, obwohl er sich in manchem geirrt hatte. Ich machte viele Versuche, meine Pläne zu verwirklichen, aber jedesmal hielt mich die Tatsache davon ab, daß ich viel zu wenig darüber wußte und außer den Sterbeurkunden meiner Eltern überhaupt keine Dokumente besaß. Aber das Schlimmste war, daß ich gar keine Ahnung hatte, wie ich die Sache anfangen sollte. Ich weiß auch heute noch nicht viel mehr, außer etwas über die allgemeine Geschichte der Wolgadeutschen. Das habe ich mir aus der Lippeschen Landesbibliothek beschafft. Ich habe mir von der Fernleihe Hunderte Bücher, Zeitschriften und einzelne Artikel kommen lassen und das Wichtigste davon dann kopiert. Leider konnte ich nichts von dem bekommen, was in Rußland in russischer Sprache darüber veröffentlicht ist. Aber ich weiß, daß ich mich beeilen muß, wenn ich etwas (wenn auch nur in Bruchstücken) noch fertigbringen will. Und meine Aufzeichnungen werden das einzige sein, was ich meinen Nachkommen oder den Nachkommen meiner jetzigen Verwandtschaft hinterlassen kann. Anderen Reichtum (Geld oder dergleichen), der gewiß den meisten viel lieber wäre, besitze ich nicht. Ich muß oft diese meine Ansichten in heftigen Diskussionen vor meiner jetzigen Verwandtschaft verteidigen, die fast einstimmig behauptet, diese Aufzeichnungen und meine ganze Mühe würden niemanden interessieren. Sie haben natürlich teilweise recht. Und trotzdem glaube ich daran, daß in 10, 50 oder 100 Jahren sich jemand, dem diese Aufzeichnungen in die Hände kommen, dafür interessieren wird. Wie würde ich mich heute freuen, wenn ich solche Aufzeichnungen fände, die einer meiner Vorfahren, ein ähnlicher Fanatiker wie ich, vor 50 oder 100 Jahren niedergeschrieben und hinterlassen hätte. Und in der jetzigen Zeit, wo das Selbstbewußtsein meiner Landsleute, der Russlanddeutschen, sich einer Wiedergeburt erfreut, ist die Wahrscheinlichkeit, daß meine Mühe nicht umsonst ist und jemandem zugute kommt, größer als je zuvor.

Daß die ganze Arbeit so zustande kam, wie sie jetzt vorliegt, habe ich einigen meiner Freunde zu verdanken. In erster Linie möchte ich hier meinem Schwager Andreas Frank meinen Dank aussprechen, der mir mit viel Geduld die ersten Handgriffe am Computer beigebracht hat. Weiter gebührt Dank Herrn Professor Eberhard Lindner aus Bad Godesberg, der so gütig war und das erste Exemplar des Buches korrigierte und mir viele kritische und nützliche Bemerkungen machte.

Die Periode unseres Lebens in Deutschland soll noch in einer besonderen Niederschrift behandelt werden, deshalb wird sie in diesem Buch nur oberflächlich berührt.

Johannes Herber

Horn-Bad Meinberg, den 05.03.2001



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