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ALBERT OBHOLZ

DIE KATHOLIKEN
AN DER WOLGA



Obholz A. Die Katholiken an der Wolga. Das Leben der Wolgadeutschen Katholiken an der Wolga von der Koloniegründung bis zur Gegenwahrt. — Herausgeber: Historischer Forschungsverein der Deutschen aus Russland e.V. Nürnberg. Druckerei BALTO Print. Nürnberg, im November 2012, — 447 S.

ISBN 978-3-9809613-9-4

Obholz A. Die Katholiken an der Wolga.



Kurzbiographie

Albert Obholz

 

Albert Obholz wurde am 15.09.1936 im Dorf Trusowka (Rayon Kormilowskij, Gebiet Omsk) in der Familie russlanddeutscher Katholiken geboren. Seine Eltern stammen aus der Kolonie Mariental an der Wolga. Die Hungersnot und die zwangsweise Kollektivierung der Bauern im Sowjetstaat zwangen die Eltern, das Wolgagebiet zusammen mit den Kindern zu verlassen und sich 1933 in Sibirien niederzulassen.

In der Siedlung Omskij (Zuchtbetrieb Omskij) beendete Albert 1955 die Mittelschule (Mittlere Reife). Nach dem Armeedienst studierte er seit 1959 an der Medizinischen Hochschule Omsk. Nach dem Abschluss wurde Obholz an das Wissenschaftliche Forschungsinstitut für Infektionspathologie des Gebiets Tjumen beordert, wo er bis 1968 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Im gleichen Jahr ließ er sich zur sanitär-epidemischen Station des Landkreises Chanty-Manssijsk versetzen. Während der Berufstätigkeit als Arzt und Mikrobiologe sammelte Obholz Material für seine Kandidatendissertation. Im Jahre 1970 kehrte er zurück nach Omsk. Hier arbeitete er an der Medizinischen Hochschule Omsk, zuerst als Leiter der Abteilung Aspirantur und Klinische Ordinatur. Danach wechselte Obholz zum Lehrstuhl Mikrobiologie, wo er insgesamt 27 Jahre tätig war und alle Stufen vom Assistenten bis zum Lehrstuhlleiter durchlief.

1973 verteidigte er seine Kandidatendissertation, 1990 promovierte er und erwarb die Doktorwürde: Albert Obholz ist Professor, Doktor der medizinischen Wissenschaften. Er hat mehr als 100 wissenschaftliche Abhandlungen veröffentlicht, einige von ihnen sind Klassiker geworden. Obholz ist Autor der Monographie ЧMikrobiologie und Immunologie der Muttermilch" (Omsk, 2000). Er ist außerdem Redakteur von drei wissenschaftlichen Sammelbänden. In den 90er Jahren engagierte er sich in der deutschen nationalen Bewegung in Russland, war seit 1990 Mitglied der Organisation der Russlanddeutschen ЧWiedergeburt" und in ihren örtlichen und zentralen Gremien vertreten. Obholz war Delegierter und Teilnehmer nahezu aller Kongresse und zweier Konferenzen der Russlanddeutschen. In den Jahren 1993-1998 war Obholz Präsident des ЧDeutschen Klubs namens F. Stumpf".

Im März 1990 wurde Albert Obholz auf alternativer Basis in den Omsker Gebietssowjet gewählt, wo er die Kommission für sittliche und geistige Entwicklung leitete. 1993 gab er sein Mandat zurück aufgrund des bewaffneten Konfliktes zwischen der exekutiven und repräsentativen Macht in Russland.

Seit April 1998 lebt er in Deutschland, im Bundesland Rheinland-Pfalz. Er ist Autor des Doppelbandes ЧRussische Schriftsteller und die Deutschen Russlands", 2010-2011 im Verlag BMV Robert Bürau, ЧDie Kolonie Mariental an der Wolga" (Herausgeber HFDR), erschienen, sowie von Skizzen und Beiträgen zur Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen.

Albert Obholz ist Vater von vier Söhnen.

Kaiserslautern - 2012




От автора

Благодарность

Завершив свой труд, мне хочется сердечно поблагодарить всех лиц, оказавших бескорыстную помощь в сборе материала и получении архивных данных, вошедших в данную книгу. Выражаю сердечную благодарность: Frieda Dercho, geb. Hermann; (Osnabrück); Kelbler, Alexander (Zell am Main); Kelbler, Viktoria (Grünberg); Obholz, Maria (Heilbronn).

Искренне благодарю господ: Philipp Stuflesser (Firma Ferdienand Stuflesser,1875, Süd Tirol); Dr. Claudius Stein (Uni München); Mike Freudenthaler (Uni Innsbruck); Dr. Ulrich Hunger (Uni Göttingen); Mark Stagge (Historisches Archiv Krupp, Essen) и дам: Angelika Beer (Hochschule für katholische Kirchenmusik, Regensburg); Christine Fracheboud (Uni Fribourg, Schweiz), Проф. O.A. Лиценбергер (Саратов), и Johannes Herzog aus Königswinter за ценную информацию и архивные акты, которые существенно украсили содержание книги.

Я весьма признателен всем сотрудницам и сотрудникам (Pfalzbibliothek, Kaiserslautern) за их внимание к моим заявкам и обеспечение быстрого доступа к литературным источникам.

Я высоко ценю роль правления исторического общества немцев из России (HFDR), и особенно его руководителя Михаила Ваннера, оказавшего мне финансовую, моральную и дружескую поддержку при написании данной книги.

Особую благодарность выражаю переводчику данного труда на немецкий язык господину Johannes Kampen из Аугсбурга, госпоже Emma Rische из Карлсруэ, дьякону Kurt Reinelt из Нюрнберга за редакцию религиозных терминов и обозначений, а также госпоже Ida Häuser из Грабен / Бавария за орфографическую корректировку некоторой части немецкого текста.




Inhaltsverzeichnis - Оглавление

 
Kurzbiographie 5
Vom Autor 7
Danksagung 7
Kapitel 1. Kirchenbau an der Wolga 12
2. Kirchenglocken 14
3. Kirchenglocken aus Deutschland 19
4. Das Schicksal der Kirchenglocken 22
5. Die Inneneinrichtung und Ausstattung der Kirchen 23
5.1. Der Altar 25
5.2. Die Kirchenorgeln 31
5.3. Gestaltung der Kirche und ihres Umfelds 33
5.4. Inventur des Kirchenvermögens 34
Kapitel 2. Katholische Gemeinden an der Wolga 36
Die Diözese Tiraspol 39
Verwaltung der Kirchengemeinden dieser Region 39
Bischöfe der Diözese Tiraspol 40
Dekanat Saratow 49
Dekanat Kamenka 50
Dekanat Katharinenstadt 50
Dekanat Mariental 50
Dekanat Seelmann 51
Kapitel 3. Katholische Kirchen an der Wolga 52
Tochterkolonien 79
Die Kirche der katholischen Pfarrei in Saratow 84
Die Kirche der katholischen Pfarrei in der Kolonie Katharinenstadt (Baronsk) 87
Kapitel 4. Die Kirche im Leben der Kolonisten 90
Die Kindstaufe 90
Die Erstkommunion 91
Die Firmung 92
Trauung 93
Beerdigungen 95
Das Schicksal der Wolgadeutschen Friedhöfe 98
Der Kirchgang 100
Knaben und Jünglinge nahmen auf der Empore Platz 101
Kapitel 5. Mit Kirchenliedern und Gebeten 106
Der Kirchenchor 106
Teilnahme der Kolonisten an Bittgängen 108
Wallfahrten 109
Kapitel 6. Das Priesterseminar Saratow und seine wolga-deutschen Absolventen 110
Der Personalzusammensetzung des Priesterseminar im Jahr 1880 114
Absolventen des Priesterseminars in zivilen Berufen 175
Die Helfer der Geistlichen im Dienst und privat 178
Geistliche, die im Wolgagebiet verstorben und begraben sind 180
Kapitel 7. Der Alltag der Geistlichen an der Wolga 182
Das Alltagsleben der Pfarrer an der Wolga 182
Gehalt der Geistlichen 184
Kleidung der Geistlichen 185
Das liturgische Gewand legte der Geistliche während der Wortgottesdienste 186
Sittliche Haltung der Geistlichen im Wolgagebiet 187
Kapitel 8. Im Suden Russlands geborene Geistliche der Wolga-gemeinden 192
Kapitel 9. Der erste Wolgadeutsche Atheist 201
Kurze Zusammenfassung 207
Kapitel 10. Die Wiedergeburt der katholischen Kirche in Kasachstan 209
Die erste katholische Kirche in der UdSSR 209
Größte Kathedrale Mittelasiens eingeweiht 214
Die neue Kathedrale Maria, Mutter aller Nationen 215
Literaturquellen 218
Katholische Kirchen in Russland 220
Text des Buches in russischer Sprache 231
Оглавление 232
От автора 234
Благодарность 234
Вступление 235
Глава 1. Строительство церквей 239
2. Церковные колокола 241
3. Церковные колокола, изготовленные в Германии 245
4. Судьба церковных колоколов 247
5. Внутреннее обустройство и оснащение церквей 248
5.1. Алтарь 249
5.2. Церковный Орган 252
5.3. Благоустройство территории церкви 254
5.4. Учет церковного имущества 255
Глава 2. Католические общины на Волге 256
Тираспольская епархия 258
Епископы Тираспольской епархии 260
Глава 3. Католические церкви Поволжья 271
Дочерние колонии 292
Церковь католического прихода в Саратове 296
Церковь католического прихода в колонии Katharinenstadt (Баронск) 299
Глава 4. Церковь в жизни колонистов 301
Крещение (Kindtaufe) 301
Первое причастие (Erstkommunion) 302
Обряд второго причастия (Firmung) 303
Венчание 303
Похороны 305
Судьба кладбищ поволжских колонистов 307
Глава 5. Посещение церкви 310
Церковный хор 312
Участие колонистов в крестных ходах (Bittgang) 313
Паломничество (Wallfahrt) 314
Глава 6. Саратовская духовная семинария и ее выпускники из числа немцев Поволжья 315
Выпускники семинарии гражданской профессии 370
Помощники священников в быту и на службе 373
Священники, скончавшиеся и погребенные в Поволжье 374
Глава 7. Жизнь и быт католических священников Поволжья 376
Жалование священников 377
Одежда священника 379
Нравственный облик поволжских священников 380
Глава 8. Уроженцы южных колоний, служившие в приходах Поволжья 384
Глава 9. Первые атеисты среди немцев Поволжья 394
Краткое резюме 399
Глава 10. Возрождение католической церкви в Казахстане 400
Первая католическая церковь в СССР 400
Alexander Kelbler. Karamanstal 405
Historischer Forschungsverein der Deutschen aus Russland e.V. 440
Bücher und Wandbildkalender des Historischen Forschungsvereins der Deutschen aus Russland e.V. 441

 


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