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GERHARD LANG

KOLONISTEN AUS SCHLESWIG-HOLSTEIN
AN DER WOLGA UND IN HIRSCHENHOF



Gerhard Lang, Kolonisten aus Schleswig-Holstein an der Wolga und in Hirschenhof. - 2007. 26 S. (Bezug über den Autor)


Lang G. Kolonisten aus Schleswig-Holstein an der Wolga und in Hirschenhof.

Vorwort

1759 rief der dänische König (Herzog von Schleswig-Holstein) die Deutschen aus Süddeutschland zur Kolonisation nach Dänemark und 1761 zur Trockenlegung der Moore und Sümpfe nach Schleswig-Holstein. Diesem Aufruf folgten viele Familien.

Bestandteil dieser Arbeit sind die Kolonisten aus den Ämtern Gottorf und Flensburg. Die Kolonisten aus Tondern und Jütland sind durch Zuarbeit hinzugekommen.

Als sich die wirtschaftliche Lage in Dänemark verschlechterte und zum anderen waren ausheimische Handwerker in Schleswig-Holstein nicht erwünscht, versuchten einige Kolonisten zu desertieren. Nachdem die Desertationen zunahmen, wurde es den Kolonisten gestattet, ihren Abschied zu beantragen. Damit war es möglich, mit einem Pass aus dem Dienst des dänischen Königs auszuscheiden.

Gleichzeitig wurde das Manifest der Zarin Katharina der Großen veröffentlicht und in Kiel war ein Werber ansässig. Weiter lockte das Angebot, die Reise auf Kosten der Zarin machen zu können.

Aus den Kolonistenakten in Schleswig kann man entnehmen, daß sehr viele Kolonisten desertierten, den Abschied verlangten oder ganz einfach ihre Höfe ohne eine weitere Spur verliessen. Transportlisten aus Travemünde oder Lübeck sind nicht zu finden. Erst die Kuhlberg-Listen sind die nächste bekannte Aufzeichnung. Dann stehen die Revisionslisten von den Wolgaorten zur Verfügung.

Durch Vergleich der Familien mit Namen und Alter komme ich zu dem Schluß, dass mit großer Wahr­scheinlichkeit die verschwundenen Kolonisten aus Schleswig-Holstein sich in Russland wiederfinden. Durch die unterschiedlichen Angaben von Familiendaten ist auch eine unterschiedliche Wahrscheinlichkeit zur Identität der Familie gegeben. Hierdurch entstehen Änderungen gegenüber den vorhergehenden Ausgaben.

Die Quellenzitate wurden gegenüber früherer Arbeiten entfernt. In konkreten Anfragen sind sie vom Autor zu bekommen. Sie beziehen sich auf Dänemark und Russland. Die Revisionen in Russland von 1775 und 1798 wurden teilweise herangezogen.

Im zweiten Abschnitt sind die nach Hirschenhof gesiedelten Kolonisten aus Jütland bzw. Schleswig-Holstein aufgeführt. Eigentlich sollten sie auch an die Wolga ziehen, aber es wurde entschieden, dass in Livland dieses Gut wieder mit Leben erfüllt werden sollte. Hier danke ich Herrn Gustav Gangnus für die Zusammenarbeit.

Für das Durchsehen dieser Arbeit und die Bereitstellung von weiterem Material danke ich

Frau Anna Dürr, Viborg,

Frau Irma Horst, Karlsruhe,

Familie Winkel, Jörl,

Herrn Rupp, Rohrbach,

Herrn Jörg Krüger, Hamburg,

Frau Ella Gieg, Lützelbach und

Jan Hyllested, Randers


Magdeburg im September 2007


Kolonisten aus Schleswig-Holstein an der Wolga

Kolonisten aus Jütland in Hirschenhof

 


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