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Den 26. Dezember 1929 NACHRICHTEN Nr. 275



Die Zwingburgen der religiösen
Verdummung fallen

Eröffnung des Kulturpalastes "Karl Marx" in der ehemaligen
lutheranischen Kirche Marxstadts

Der Wille der überwiegenden Mehrheit der Marxstädter werktätigen Bevölkerung die Stätten religiöser Verdummung in Stätten proletarischer Kultur umzuwandeln, ist am 24. Dezember, d. h. am sogenannten "Christabend", zur Tat geworden. Ungeheure Menschenmassen hatten sich zur Eröffnung des Marxstädter Kulturpalastes schon lange vor Beginn vor der ehemaligen lutherischen Kirche eingefunden. Die Eröffnungsfeier gestaltete sich zu einer wichtigen Kampfdemonstration der werktätigen Bevölkerung Marxstadts für den siegreichen sozialistischen Aufbau.

Um 7 Uhr abends wurde vom Sekretär des Kanton-Parteikomitees Gen. Barbier die Festversammlung in der innen vollständig umgestalteten lutherischen Kirche eröffnet. Es sprachen Vertreter vom KVK, des Jugendverbandes, der professionellen Verbände des Kantonrates der Gottlosen, der Kantonkonferenz der Kollektivwirtschaften, usw. Die Festrede hielt der Leiter des pädagogischen Technikums, Gen. Bartels. Dem politischen Teil des Abends schloß sich ein auf der Höhe stehender Kunstabend an. Das Symfoniekonzert und die "Lebende Zeitung" ernteten reichlichen Beifall.

Unter stürmischer Begeisterung wurde von der Versammlung der Vorschlag, die lutherische Kirche als Kulturpalast namens "Karl Marx" umzubenennen, angenommen.

Aus technischen Gründen ist es uns in der heutigen Nummer nicht mehr möglich gewesen, einen ausführlichen Bericht zu bringen. Wir holen dies in unserer morgigen Nummer nach. Eines jedoch sei heute schon vorweggenommen: die Eröffnung des Marxstädter Kulturpalastes "Karl Marx" ist eine Begebenheit von weittragender, geschichtlicher Bedeutung. Sie zeigt erneut, daß die revolutionäre Welle im deutschen Dorfe im siegreichen Aufsteigen begriffen ist. Die lezten mächtigen Schanzen, hinter denen der Klassenfeind sich verbarrikadierte, beginnen zusammenzustürzen. Der Siegeszug der Kollektivisierung und die von den werktätigen Massen in rasendem Tempo vorwärtsgetriebene Kulturrevolution ebnen dem neuen Leben, das frei von jeglicher wirtschaftlicher Ausbeutung und geistiger Knebelung sein wird, die Bahn.

Dem Beispiele der Marxstädter Arbeiter und werktätigen Bauern werden in Kürze alle Werktätigen der Wolgadeutschen Republik folgen.

 

DZZ



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